Story

Sabine und Michael wurden jung Eltern. Michael konnte seine Ausbildung dennoch beenden und in einen Vollzeitjob einsteigen. Sabine hatte sowohl vor als auch nach der Karenzzeit einen Teilzeitjob. Beim zweiten Kind planten sie mehr geteilte Elternzeit, aber die finanzielle Lage ließ es nicht zu, denn Michaels Einkommen war inzwischen wesentlich höher als das seiner Frau Sabine. Heute steht die Familie vor einem frustrierenden Dilemma: Michaels Frau* möchte ihre Stunden aufstocken, findet aber nichts Passendes. Er würde gerne mehr Zeit mit den Kindern verbringen, aber sein Chef verlangt Vollzeit.

Das fordert das Frauen*Volksbegehren konkret:

  • Eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei variablem Lohn- und Personalausgleich

  • Die staatliche Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, um eventuelle Wettbewerbsnachteile auszugleichen.

Warum braucht es eine faire Arbeitszeitverteilung?

Die einen machen – staatlich gefördert – Überstunden, die anderen können von ihrem Teilzeitjob kaum leben. Immer noch überwiegend Frauen* leisten unbezahlte Familien- und Hausarbeit, während viele Männer* 40 und mehr Stunden arbeiten müssen, damit es sich am Ende irgendwie ausgeht. Fair und familienfreundlich sind solche Arbeitsverhältnisse für niemanden und volkswirtschaftlich kaum mehr zu argumentieren.

Hintergrund

  • Frauen* leisten den Großteil an unbezahlter Arbeit im privaten Bereich.

  • Rund vier Stunden pro Tag wenden sie für Haus,- Pflege-, Sorge- und Erziehungsarbeit auf.

  • 48,1 % der Frauen* arbeiten Teilzeit, aber nur knapp über 10 % der Männer*.

  • Eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung steigert die Produktivität, die Anzahl der Arbeitsplätze und führt zur Entlastung der Krankenversicherungssysteme.

  • Familie und Beruf lassen sich besser vereinbaren, wenn sich beide Elternteile die unbezahlte Arbeit im privaten Bereich teilen.

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Frauenvolksbegehren 2.0 – Verein zur Neuauflage eines Frauenvolksbegehrens in Österreich
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