FORDERUNGEN

Es ist Zeit!

Es ist Zeit, für uns, die Initiatorinnen des Frauen*volksbegehrens, unsere Stimmen zu erheben!
Solidarisch mit Frauen* auf der ganzen Welt, aller Kulturen und Religionen, unabhängig von jedweder sexuellen Orientierung, psychischen, geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen sowie ihrem sozialen Status, wollen wir ein Zeichen setzen für eine menschliche Welt.

Es ist Zeit, sich solidarisch mit Frauen* zu zeigen, die von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind. Jeder Mensch hat das Recht frei und unversehrt zu leben. Wir wollen füreinander einstehen.

Es ist Zeit, sich von Rollenklischees und Geschlechterstereotypen zu lösen. Selbstbestimmt wollen wir entscheiden, wie wir leben und wen wir lieben, frei von Verboten und Grenzen.

Es ist Zeit, sich nicht länger in den Hintergrund drängen zu lassen. Wir fordern jene Räume und Positionen ein, die wir uns selbst wählen. Egal, ob am Bau, im Parlament, am Herd oder mit einem Pinsel in der Hand.

Es ist Zeit, zu fordern. Wir wollen politische, gesellschaftliche und ökonomische Teilhabe gemäß unseres Bevölkerungsanteils. Wir fordern kompromisslos Chancengleichheit für alle Mädchen* und Frauen*.

Es ist Zeit, aufzustehen. Wir wollen nicht mehr warten. Wir begehren Veränderung.
Jetzt.

Für unsere Großmütter*, Mütter*, für uns, unsere Kinder und Enkelkinder.
Für alle.

Es ist Zeit.

Die Initiatorinnen des Frauenvolksbegehrens 2.0

Wir wissen, dass die Welt vielfältiger ist, als das binäre System es definiert, daher benutzten wir einen inklusiven Frauen*begriff. Mit Frauen* meinen wir daher Cis-Frauen, Trans-Frauen, nicht-binäre Frauen und Interpersonen.


JEDES KIND HAT SEINEN PLATZ

Jedes Kind hat nach Ablauf der Mutterschutzfrist einen Rechtsanspruch auf kostenlose, flächendeckende, qualitativ hochwertige Betreuung, in dem benötigen zeitlichen Ausmaß.

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SICHER LEBEN – SICHER WOHNEN

Gewaltschutzzentren und Frauen*häuser sollen bundesweit ausgebaut und deren staatliche Finanzierung für Gewaltprävention jährlich auf EUR 210 Millionen erhöht werden, um der bereits ratifizierten Istanbul Konvention zu entsprechen. Der Zugang zu… Weiterlesen

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SELBSTBESTIMMT STATT FREMDGESTEUERT

Für Mädchen* und Frauen* soll bundesweit eine kostenlose, anonyme Beratung sowie ein kostenloser, anonymer Zugang zu Verhütungsmitteln, Schwangerschaftstests und zu rechtlich zulässigem Schwangerschaftsabbruch ermöglicht werden. Der Zugang soll an zumindest… Weiterlesen

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GLEICHES RECHT FÜR ALLE KINDER

Um der hohen Armutsgefährdung bei Alleinerzieherinnen und ihren Kindern entgegenzuwirken besteht der Anspruch auf den Unterhaltsvorschuss besteht in der Höhe der Regelbedarfssätze und wird an die Dauer des Bezugs von… Weiterlesen

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SELBSTSTÄNDIG DURCH DIE KARENZ

Um erfolgreiches Unternehmer_innentum zu fördern und adäquat auf Herausforderungen hinsichtlich Vereinbarkeit für Personen in Selbstständigkeit zu reagieren, fordern wir eine Aussetzung der SVA Pflichtversicherungsbeiträge für alle Selbstständigen, die Kinderbetreuungsgeld beziehen.… Weiterlesen

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MENSCHLICHE BEDINGUNGEN FÜR MENSCHLICHE PFLEGE

Wir fordern die Einstufung der 24-Stunden-Betreuung als unselbstständige Arbeit und damit die Anerkennung geltenden Arbeits- und Sozialrechts, wie etwa eine Bezahlung nach geltendem Kollektivvertrag für Pflege- und Betreuungskräfte, Arbeitnehmer_innenschutz und… Weiterlesen

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ÖKONOMISCHE UNABHÄNGIGKEIT IST KEIN LUXUS

Die Höhe der Berechnung der Notstandshilfe und der Mindestsicherung der Länder erfolgt individuell. Das Einkommen der Partnerin oder des Partners darf nicht hinzugerechnet werden und darf den Anspruch daher nicht… Weiterlesen

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GLEICHER LOHN FÜR GLEICHWERTIGE ARBEIT

Die Einkommensschere muss durch Maßnahmen wie Einkommensberichte, die neue Kriterien und Standards enthalten, geschlossen werden. Darin sollen Prämien, Zulagen, Pauschalen, Überstunden, die Unterscheidung zwischen Teil- und Vollzeit und die prozentuale… Weiterlesen

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UMVERTEILT STATT UNBEZAHLT

Aufgrund des hohen Frauen*anteils bei Teilzeitbeschäftigung und zur gerechteren Aufteilung von unbezahlter Arbeit zwischen beiden Partner_innen fordern wir eine Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich.

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MINDESTLOHN IST DAS MINDESTE

Vom Gehalt sollen alle leben können. Daher fordern wir einen Mindestlohn von EUR 1.750,- brutto.

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WERTGESCHÄTZT STATT PLAKATIERT

Um den öffentlichen Raum Frauen* gegenüber wertschätzend zu gestalten und medial konstruierte Rollen- und Geschlechterbilder aufzubrechen, fordern wir ein Verbot sexualisierter Werbung ohne Produktbezug sowie von Produkten, Werbeinhalten und Marketingstrategien,… Weiterlesen

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DABEI VON ANFANG AN

Wir fordern durchgängige Angebote und einen niederschwelligen Zugang zu Beratung, Kompetenzfeststellung und Kinderbetreuung für asylberechtigte Frauen* und die Möglichkeit, schon während des Spracherwerbs einer Beschäftigung nachgehen zu können. Für die… Weiterlesen

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FRAUEN AUF ALLEN EBENEN

Wir fordern eine 50-prozentige Frauen*quote in Leitungsgremien staatlicher und börsennotierter Unternehmen und entsprechender Sanktionen bei Nicht-Einhaltung. Bei Nichtbeachtung oder Nichterfüllung der Geschlechterquote bei neu zu besetzenden Aufsichtsratsplätzen wird die Wahl… Weiterlesen

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RAUS AUS DER ROSA-BLAU-FALLE

Wir fordern vielfältige Buben*-, Mädchen*- und Geschlechterbilder. Jedes Kind hat ein Recht auf Entfaltung der eigenen Potentiale, ohne konstruierte Geschlechterstereotypen. Bildung und Lehrmaterialen auf allen Ebenen müssen frei sein von… Weiterlesen

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MIT DABEI STATT MITGEMEINT

Wo politische Entscheidungen getroffen werden, müssen Frauen* gleichermaßen an Entscheidungsprozessen beteiligt sein. Die Parteienförderung soll daher gestaffelt ausbezahlt werden, wobei der Höchstbetrag an die Beteiligung von 50 % Frauen* in… Weiterlesen

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