Monatsmuse im Februar

Monatsmuse für alle! Im Februar: Why we should all be feminists, Amy, und GOLNAR.

Lesen

Why we should all be feminists – Chimamanda Ngozi Adichie

Why we should all be feminists ist die verschriftlichte Form eines TED Talks von der Autorin Chimamanda Ngozi Adichie, verpackt in einem schön-ästhetisch gestalteten kleinen Büchlein. Was Feminismus für sie bedeutet, und wie sie langsam die dringliche Wichtigkeit einer Welt ohne geschlechtlicher Stereotypen und Binaritäten entdeckt hat, erklärt uns Adichie einleuchtend und verständlich mit persönlichen Anekdoten. So bietet sie einen schönen Einstieg in die Welt des Feminismus, besonders, aber nicht nur, für Menschen, die sich noch nicht so intensiv mit Theorien beschäftigt haben.

Chimamanda Ngozi Adichie schreibt ansonsten vor allem (sehr empfehlenswerte) Romane, unter anderem The thing around your neck und Half of a Yellow Sun.

Lugen

Amy

Der Dokumentarfilm Amy (2015) ermöglicht einen kleinen Einblick in das Leben der wundervollen Sängerin Amy Winehouse. In dem Zusammenschnitt aus teils persönlichem Archivmaterial von Amy, Interviews mit ihr, Familie und Freunden und vielen Konzerten ergibt sich ein Bild einer starken Frau, die sagt, was sie denkt und eigentlich nur Musik machen will. Ihr Leben wird überschattet von Problemen mit Bulimie und Drogen, ungesunden Beziehungen, einem ruhmgierigen Vater und dem reißerischen Showbusiness. Die Musikerin kann sich selbst in den stürmischen Strudeln nicht mehr halten, und es tut weh zu sehen, dass niemand Stopp sagt: Zu wichtig ist Amy als Einnahme- und Skandalquelle, und so wird sie bis kurz vor ihrem Tod zu Konzerten, Tourneen und Interviews gepusht. Ich komme nicht umhin anzumerken, dass gerade Frauen*, die in der Öffentlichkeit stehen, wieder und wieder aufs Ärgste angegriffen werden. Und so sehe ich diesen todtraurigen Film, auch als eine Warnung und Aufforderung aufmerksam zu bleiben, aufzuschreien und solidarisch zu sein.

Lauschen

GOLNAR

Die in Wien lebende Musikerin GOLNAR macht alles ein bisschen besser, wenn sie anfängt zu singen. Beim Zuhören lässt es sich in schimmernde Sphären träumen und es entfalten sich unbekannte Welten. Aufgewachsen ist sie in Teheran, und so verknüpft sie als eine der Ersten iranische Einflüsse mit Jazz und modernen Klängen. So entsteht etwas Neues und Aufregendes, bunt und vielfältig, vielleicht auch weil die Musikerin in sieben Sprachen singt. GOLNAR singt von Liebe und Wut, sozialen Problemen und Hoffnung. Mit ihrer Stimme kann sie berühren, wie nur ganz wenige das können.

Ihre Musik und ihre vielen Konzerttermine findet ihr hier:

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